Dinopark

Scheint dass ich mich noch schlimmer verfahren habe als ich gedacht hatte.
Ich habe es anscheinend geschafft, in der Zeit woanders hinzukommen. Wir sind im Dinosaurierpark Münchehagen angekommen. Da kann man sich alle möglichen Dinos ansehen. Auch einige Ausgrabungsstätten haben die da, wo man sich die Funde ansehen kann die in der Gegend ausgegraben wurden. Mutig habe ich mich da an einige Dinos ran gepirscht und mir die mal von ganz nah angesehen.

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Der Park ist kein Vergleich zu dem Saurierpfad auf dem ich im Juli war. Hier gibt es so viel mehr zu entdecken und auch einige Dinosaurier mehr zu bestaunen.
Auch die Ausgrabungsstätten sind ganz interessant hier. Da kann man selbst versuchen, die vorbereiteten Knochen auszugraben. In der Ausstellung sind dann auch einige Abdrücke und Fossilien ausgestellt, die in der Gegend gefunden wurden. Aber ganz interessant fand ich ja, dass bei einer Ausgrabung als Größenvergleich ein Schwarzbär Abdruck gezeigt wurde. Da war ich natürlich neugierig. Schon interessant wie groß die Pranken von anderen Bären sind. Da kann ich nicht mithalten mit meiner kleinen Pfote. Da passen meine ja schon eher zu dem Waschbär, der auch als Größenvergleich da war.

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Aber schnell habe ich gemerkt, dass viele Dinosaurier Raubtiere sind. Und kleine Bären wie mich wohl zum fressen gerne haben. Ich wusste gar nicht von welchen Dinos ich mich als erstes befreien sollte. Angsteinflößend sind die großen Zähne aber auf jeden Fall. Ich bin froh, dass die nicht echt sind. Sonst würde es den kleinen Bruno bestimmt nicht mehr geben

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Wir haben auch bei der ganzen Aufregung, nebenbei jede Menge Informationen zu den Dinosauriern zusammengesucht. Da gab es Fragekarten, die man ausfüllen musste mit Informationen, die man im Park gesammelt hat. Am Ende wurde das dann von einem Dino-Park-Ranger kontrolliert. Ich hatte ja vorher die Karten an Marie, Gabriel und Thorsten verteilt. Die drei haben dann alles für mich beantwortet. Und ich konnte die dann einfach nur abgeben. Es waren alle Fragen richtig. Und somit habe ich das Park Ranger-Abzeichen erhalten und den Ausweis bekommen. Ich bin wohl jetzt ein richtiger Experte für die Dinos. Wenn ich also das nächste Mal einen sehe, der mir übern weg läuft, kann ich bestimmt dazu was sagen.

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Nach diesem ungeplanten Ausflug in die Vergangenheit, hoffe ich mal, dass ich den richtigen Weg in unsere Zeit finden werde.

Rückfahrt

Diesmal möchte ich mich nicht darauf verlassen das Thorsten den richtigen Weg findet. Schon auf dem Weg in den Urlaub hat er sein Ziel weit verfehlt. Er wollte nach Nürnberg und ist in der Nähe von Wilhelmshaven gelandet. Also habe ich mir an der Raststätte eine Karte geholt, damit ich kontrollieren kann wo er hinfährt und ihn notfalls wieder auf den richtigen Weg bringen kann.
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Dann mal schauen… zuerst Richtung Oldenburg. Das ist schon mal richtig… von da aus Richtung Bremen. Auch das passt noch von der Karte her…

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Was sehe ich denn da… Wenn Thorsten jetzt hier abbiegt, dann sind wir laut Karte sogar schneller zuhause. „Hier abbiegen. Das geht schneller“
Wo sind wir denn jetzt gelandet? Ich fürchte, jetzt habe ich mich noch schlimmer verfahren als Thorsten. Er hat ja nur den Ort verfehlt. Ich habe nicht nur den falschen Ort erreicht, sondern wie es aussieht auch noch die falsche Zeit. Bin in der Zeit der Dinos gelandet.

Na gut. Wenn wir dann einmal hier sind, machen wir halt das Beste daraus und schauen uns mal die Dinosaurier an. Davon erzähle ich euch dann beim nächsten Mal

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Abschiedsessen

Jeder schöne Urlaub geht leider mal zu Ende. Und so auch unsere Zeit hier im Norden. Deshalb haben wir es uns am letzten Abend so richtig gut gehen lassen und sind in ein Restaurant gefahren. Das ist für mich ja das erste Mal, dass ich selbst aus der Karte aussuchen kann. Deshalb erstmal durchgeschaut was es so alles gibt. Da bin ich auch recht schnell fündig geworden. Die haben sogar eine Seite in der Speisekarte, die extra für Bruno gemacht sein muss „Für unsere kleinen Gäste“.
Marie hat mich dann noch darauf hingewiesen, dass ich meine Jacke ausziehen soll. Es würde sich nicht gehören. Hab ich dann auch gleich gemacht, weil irgendwie es auch warm in dem Mantel war.

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Nach kurzer Wartezeit kam auch schon das Essen. Verwundert war ich schon. Dachte ich hätte mir ein Schnitzel mit einer großen Portion Pommes bestellt, aber was ich dann bekommen habe war ein Salatteller. Marie hat mich dann aufgeklärt, dass der Salat immer als Vorspeise dabei ist. Da war ich dann doch beruhigt und habe den leckeren Salat gegessen. Ich muss wohl sehr hungrig gewesen sein bei der Bestellung. Hatte gar nicht mehr in Erinnerung was ich alles bestellt hatte. Da kamen dann zuerst eine Schüssel Bratkartoffeln, die Pommes und dann noch das Schnitzel mit Pilzen. Allerdings mit Kartoffelecken und Salat dabei. Habe ich mich dann doch zu früh gefreut. Das Schnitzel mit den Pilzen ging zu Marie, die Bratkartoffeln dann zu Thorsten.

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Das war vielleicht lecker gewesen. Scheint ich hatte mächtigen Hunger gehabt, aber dennoch war es viel zu viel für mich gewesen. Thorsten hat mir dann geholfen meinen Teller leer zu machen.
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Natürlich habe ich die beiden eingeladen „Rechnung bitte“. Zu meinem Kinderteller gab es dann auch noch eine Wundertüte und einen lecker Lutscher als Nachtisch. Dieser Abend war ein schöner Abschluss für den Urlaub.
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Bruno der Seebär TEIL 2

Nach der interessanten Schiffsfahrt, musste ich mich erst einmal ausruhen. Was liegt da denn näher als die schönen Stühle an der Hafenpromenade. Sogar eine Hütte in meiner Größe habe ich dort gefunden. Am wichtigsten war aber dann doch etwas, um meinen Bärenhunger zu stillen.  Leckere Bratkartoffeln mit Hähnchennuggets. Das sollte genügen um mich für das Deutsche Marinemuseum zu stärken.

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Im Marinemuseum konnte man ein paar ausgediente Schiffe besichtigen. Aber auch alles mögliche über die Geschichte der Marine kann man in dem Museum erfahren. Wobei für mich die Schiffe am interessantesten sind. Mein erstes Ziel war ein U-Boot. Schon wenn man die Boote von außen sieht, kann man sich denken wie eng es da drin sein muss. Aber dann wirklich drin zu sein, da kommt es einem noch sehr viel enger vor. Viel Platz für schön verkleidete Kabel ist nicht, weshalb es im Steuer-Bereich aussieht als ob die noch nicht fertig geworden sind mit dem Bau. Unter Platzangst darf man aber auch nicht leiden, wenn man in einem U-Boot schlafen will. Da ist sogar für Bruno nicht sehr viel platz.

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Da sieht es auf der Brücke eines Zerstörers schon anders aus. Alles schön verkleidet und mit mehr Platz. Da würde ich mal sagen „Volle Kraft vor raus!“
Seltsam waren nur bei der Krankenabteilung die Kästchen vor dem Krankenabteil. Damit man sich mal schnell im Vorbeigehen ein Pflaster abholen kann.

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Die Boote haben für alle Begebenheiten Speziallösungen an Bord. Auch wenn die Unterwasserdrohne ferngesteuert ist, hat die doch die richtige Größe, dass ich die auch selbst lenken könnte.
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Dann wollten wir mal zum Schluss die Glocke läuten und die Mannschaft versammeln. Nur wie komme ich da ran? Einfach allen Mut zusammennehmen und am Glockenseil umherschwingen.
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Bruno der Seebär

Heute möchte ich euch von meinem Ausflug zu den Robben bänken im Jadebusen erzählen, und welche Bewohner der See ich gesehen habe.
Als ich morgens mitbekommen habe, dass Marie und Thorsten ihre Sachen für einen Ausflug zusammen gepackt haben, bin ich natürlich sofort in den Rucksack geklettert damit die beiden mich mitnehmen. „Wir hätten dich schon nicht vergessen“ , war da die lachende Reaktion darauf. „Bist du denn auch richtig angezogen für den Ausflug?“
Schnell habe ich meinen Südwester aus meinem Koffer geholt und bin dann wieder in den Rucksack geklettert. Was für ein Glück das Marie ja vor dem Urlaub meinen Koffer umgepackt hat. Bestimmt hätte ich sonst nicht selber dran gedacht gehabt den mitzunehmen.

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Als wir in Wilhelmshaven angekommen waren, hat es geschüttet wie aus Eimern. Total durchnässt sind wir bei dem Schiff, der Harle Kurier, angekommen. Wir sind dann direkt unter Deck gegangen und habe das Auslaufen des Schiffes trocken und warm miterleben können. Das Wetter ist dann zum Glück umgeschlagen und ich konnte mir, auch auf dem Deck, die Seeluft um meine Nase wehen lassen. So ganz habe ich dem Wetter aber noch nicht getraut und deshalb habe ich mich dann doch noch schützend unter die Reling gedrückt.
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Auf unserer Fahrt zu den Robbenbänken hatten wir auch ein Team vom Nationalpark Wattenmeer an Bord gehabt. Die haben während der Fahrt ein Schleppnetz hinter dem Boot hergezogen und nach kurzer Zeit wieder rausgezogen. Den „Fang“ haben sie dann in Aquarien gesetzt und uns erklärt, was sie da gefangen hatten. Ich habe interessiert zugehört und mich auch ganz nah an einen echten Krebs heran getraut. Ein wenig Angst hatte ich ja schon das er mich mit seinen großen Zangen kneifen könnte. Deshalb habe ich ihn mir dann doch erst ein wenig genauer angesehen, als der Krebs wieder in dem Aquarium war. Auch ein lebender Seestern war dabei. Die bewegen sich doch um einiges anders als ich mir das vorgestellt habe. Kenne die ja sonst nur von Bildern oder halt am Strand liegend.
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Robben haben wir leider auf der Fahrt keine sehen können. Aber durch die netten Leute vom Nationalpark wurde uns ja die Tierwelt in dem Naturschutzgebiet Wattenmeer anschaulich erklärt. Das einzige was wir dann von einer Robbe sehen konnten, war ein Robbenfell was die uns gezeigt hatten. Das war schön kuschelig weich.

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