Meine ersten Versuche auf dem Eis

Es will einfach nicht schneien. Traurig schaue ich aus dem Fenster. Werde wohl nie meine schicken neue Schlittschuhe ausprobieren können. Da kommt Marie und sagt anziehen, wir gehen in die Eishalle. Was meint ihr wie schnell ich mich angezogen habe.

So Eintrittskarte geholt und dann mal durch den Eingang.
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So jetzt muss ich nur noch die Schlittschuhe anziehen. Puh ist das schwer. Geschafft, aber wie mach ich jetzt die Schleifen zu?. Da kommt Marie und lacht. Sie meint das die Schuhe auch an die Füße müssen und nicht an meine Pfoten. Zusammen ging es doch dann ganz einfach.
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Dann will ich es mal versuchen. Hui ist das glatt. Bei dem Staatsballet sah das neulich viel einfacher aus. Ein Schritt und noch ein Schritt und okay das Eis ist größer als ich. hat aber gar nicht weh getan. Dann will ich es gleich nochmal probieren.
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Zwei kleine Mädchen haben mir dann geholfen und es mich eine Runde übers Eis gezogen. Das hat vielleicht Spaß gemacht. Die Geschwindigkeit. Na das bekomm ich auch noch hin. Nach vielen Versuchen und einigen Stürzen hat es dann auch geklappt.
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Ja und dann hab ich doch noch ein paar blaue Linien auf dem Eis gesehen. Gábriel hat mir dann erklärt, dass das die Startlinien für die Eisschnellläufer sind. Wollte ich natürlich gleich ein Wettrennen mit ihm machen. Auf die Plätze fertig los. Mist an der Linie nicht so schnell weg gekommen.

Dann mussten wir von Eis, weil es neu gemacht wurde, War schon gnz schön zerkratzt. Die Maschine dafür hab ich natürlich auch genau unter die lupe genommen. Was es da so alles zu entdecken gibt, in der Eishalle.
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Jetzt bin ich aber ko. Die Füße schmerzen und ich möchte nach Hause.

Bruno on ICE

Seit ich die Schlittschuhe geschenkt bekommen habe, schaue ich täglich aus dem Fenster. Sehe die grüne Wiese und frage mich, wann der Winter denn endlich kommt.

Ich stelle mir vor, wie ich auf dem zugefrorenen See meine Runden drehe, wie ein Eiskunstläufer. Da fällt mir aber auch schon ein Problem ein. Ich kann ja gar nicht Schlittschuhlaufen. Traurig schaue ich zum Boden und erblicke da ein Werbezettel zwischen der Zeitung.

Nussknacker on ICE. Aufgeführt vom St. Petersburger Staatsballett.

Die müssen doch wissen wie es geht und vielleicht kann ich mir da ja anschauen, wie das die Profis machen. Aufgeregt bin ich zu Marie gerannt und habe sie gefragt ob wir uns das nicht anschauen können.

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Am selben Abend war es dann auch schon so weit. Aufgeregt saß ich da mit meiner Eintrittskarte. Im Wartebereich war auch einer der Eistänzer in seinem schönen orientalischen Kostüm und hat mir erzählt, was mich dann auf der Eisfläche erwarten wird.

Die Show war einfach wunderbar. So viele Tänzer und Tänzerinnen mit schönen Kostümen und eine Geschichte die passend zur Weihnachtszeit ist. Aber so wie die auf dem Eis sich bewegen, werde ich es nie schaffen. Ich habe aber noch mehr Lust bekommen bald mal selbst auf dem Eis zu stehen, mit meinen neuen Schlittschuhen.

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Weihnachtszeit

Der Tag des Heiligen Abends. Was nicht fehlen darf, ist ein schöner Weihnachtsbaum.
Natürlich auch schön geschmückt. So schwer kann das ja bestimmt nicht sein, also mache ich mich mal alleine ans Werk. Hell leuchten soll der Baum, also erstmal eine Lichterkette rein gehangen. Habe wohl mich in der Kette verheddert. Aber dieses Problem ist nach kurzer Zeit behoben und der Baum leuchtet in voller Pracht.

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„Da fehlt aber noch der restliche Schmuck“ ruft mir Thorsten noch zu.
Mist. Dachte gerade dass ich schon fertig bin. Also nochmal in den Baum gesprungen mit den Kugeln und Goldketten. Noch ein paar schicke rote Schleifen rein gebunden. Ups. Jetzt hab ich sie in meinem Fell. Damit der Weihnachtsmann den Baum bestaunen kann, gehen wir eine Runde spazieren.
Dann ist es endlich so weit. Der Heilige Abend. Der Grund warum ich den Baum geschmückt habe.
Freudestrahlend höre ich das Glockenklingeln und renne zum Baum, wo auch schon Geschenke auf mich warten. Lecker Süßigkeiten, um meinen kleinen Bärenbauch zu füllen. Aber das schönste was unterm Baum liegt, sind schöne neue Schlittschuhe. Kann es kaum erwarten die auszutesten.
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