Blåbjerg und heimfahrt

Heute geht es leider wieder nach Hause. Jeder schöne Urlaub ist irgendwann mal zu Ende. Thorsten und Marie sagen aber, vorher unternehmen wir noch was. Da entdecke ich im Haus ein Bild, wo ein Berg drauf ist. Blåbjerg. Thorsten’s Vater erklärt mir, das es ein Berg / Düne aus Sand ist und oben nur noch die Baumspitzen rausschauen. Es führt eine Treppe mit Holzgeländer hoch. Neben dem Blåbjerg würde sich noch ein Skulpturenpfad befinden. Da möchte ich hin, sag ich den beiden. Nach dem das Auto gepackt ist, machen wir uns auf den weg. Ganz schön viel los hier, vor allem Mountainbikefahrer. Ein kleines Stück bis zur Treppe und dann mal hoch klettern. Für mich immer ganz schön anstrengend. Von oben kann ich wieder eine tolle Aussicht geniessen und dann steht da noch ein riesiger Stein.
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Auf der anderen Seite führt eine Treppe wieder runter und da befinde ich mich auch schon auf dem Skulpturenpfad. Nach einer kurzen Strecke entdecke ich die erste Skulptur. Naja, ein bisschen eingestaubt hier draußen. Als ich um das Häuschen laufe, entdecke ich daran noch viele kleine Skulpturen.
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So, dann mal zur nächsten. Also dem Weg weiter folgen. Leider kann ich weit und breit keine weitere Skulptur entdecken, dafür aber abgerodeten Wald. Ich gehe links und rechts und da ist auch wieder der rote Punkt für die Wanderstrecke. Nach dem wir einen wunderschönen Waldspaziergang gemacht haben, beschließen wir wieder zum Auto zu gehen. Müssen ja noch eine ganze Ecke fahren.
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An der Grenze machen wir noch einen kurzen Zwischenstop. Beine vertreten und das Beweisfoto machen das ich auch an der Grenze war. „Bruno“ aufwachen, hör ich auf einmal. Sind wir denn schon zu Hause? Nein, wir wollen noch was zu Abendessen. Wie schon auf der Hinfahrt, sind wir wieder in Hamburg. Es geht zum Schweinske. Na dann mal guten Hunger. Den Rest der Heimfahrt verschlafe ich. Urlaub ist wohl doch anstrengend, lach.
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Legoland

Ich konnte schon die ganze Nacht nicht schlafen. Heute geht’s ins Legoland. Einen ganzen Tag Spaß und Spiel. Ich bin schon total aufgeregt. Auf dem Weg vom Parkplatz zum Eingang sehen wir schon die tollen Schilder, die auch wie Lego aussehen. Nach einiger Wartezeit an der Kasse, kommen wir endlich in den Park. Ich drängel natürlich direkt zu den Lego-Ausstellungen. Huiii ist das alles schön hier. Da komme ich mir ja richtig groß vor. Und vor allem was es alles zu entdecken gibt. Dort fahren Schiffe, da eine Eisenbahn und dann entdecke ich die „Olsenbande“. Ich schreie sofort Thorsten, Marie schaut mal.
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Nach über einer Stunde nur schauen von den ganzen vielen Lego-Ojekten sagen mir die beiden, das wir noch mehr machen können. Noch mehr frage ich? Ja noch mehr antworten die beiden. Okay sag ich dann schauen wir halt noch den Rest an. Ich muss sagen zum Glück hab ich mich nicht nur vorne aufgehalten. Erstmal eine gemütliche Bootstour durch eine Piratenlandschaft. Schön gemächlich und selbst da gab es ganz viel zu entdecken.
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So eine Bootsfahrt macht ja dann doch sehr hungrig. Auf dem Plan erkundige ich mich wo der nächste Imbiss ist, denn so ein Bärenmagen knurrt richtig laut. Ich bin auch schnell fündig geworden und habe einen netten Pizzabäcker gefunden. Danach meinten die beiden jetzt geht es auf die Achterbahn. „Auf die was?“ hab ich gleich wieder gefragt, „auf eine Acht?“. Nein meinten die beiden, eine Bahn die schnell und rasant fährt. Polarexpress nennt sie sich und fährt wilde Kurven, daher auch die Acht. Beim anstellen kann ich mir wieder genug Legomodelle ansehen und dann sind wir endlich dran.
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Ooohhhhh geht das schnell und aaaahhhhh, linke Kurve, rechte Kurve hoch und runter. Zu Ende. Ich frag gleich ob wir noch mal fahren. Einmal geht noch, dann ziehen wir weiter. Ich weiß garnicht welche Fahrgeschäfte ich alles fahren soll. Auf alle darf ich wegen meiner Größe nicht mit. Zum Glück habe ich ja Thorsten, der mich immer in der Jackentasche mitnimmt. So nach den ganzen wilden Bahnen brauch ich jetzt mal etwas ruhigeres. Also mal eine Runde mit der Parkeisenbahn und dann zum Wildwasserrafting. Das ist nicht ganz so wild wie ich dachte, oder nein da geht es eine riesige Rutsche runter und dann bin ich einmal von der Wasserwelle nass. Zum Glück hab ich das zum Schluss gemacht. Dann geh ich mich jetzt mal im Auto trocknen.
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Hvide Sande

Heute sind wir mal zum Hafen nach Hvide Sande gefahren und wollten uns mal die ganzen Fischerboote ansehen. Aber leider lagen heute keine im Hafen. Dennoch waren ein paar schöne kleine Boote da. Auch die bekannte Hebebrücke konnte ich in Aktion sehen. Langsam erhob sich die Brücke und hat so den Weg zu der Schleuse zwischen Nordsee und Ringkøbingfjord freigegeben. Aber als ich mich so umsehe kann ich kein Schiff sehen, welches Richtung Brücke fährt. Es sind schon knapp 5 Minuten vergangen dann kommt doch ein Schiff entlang und fährt bei der Brücke in die geöffnete Schleuse.
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Dann sehe ich, wie die Brücke langsam wieder runter geht. Doch auf halber Höhe bleibt sie erneut stehen. Neugierig wie ich nun mal bin, gehe ich näher an die Brücke ran und sehe was der Grund ist. An der Brücke stehen 2 Maler und streichen in aller Seelenruhe die Unterseite der Brücke.
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So langsam höre ich aber meinen Magen knurren. Mal sehen was es hier leckeres gibt. Wir sind ja am Hafen. Was liegt denn da näher als natürlich ein Burger Restaurant. Interessiert studiere ich die Karte, nur wie soll ich mich da nur entscheiden was ich denn essen soll. Ganz einfach, ich nehme erstmal für den ersten großen Hunger einen Jumboburger und während ich auf den Burger warte, gönne ich mir schon mal einen Hotdog. Das Warten auf den Burger hat sich gelohnt, nur wie soll man, so einen großen Burger nur essen? Einfach aufklappen und dank der zwei lagen Fleisch, hat man auf jeder Brotseite auch gut Belag. Dann mal guten Appetit.
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Ein total erholsamer Tag

Mal überlegen was ich heute mache. Jop, das ist es. Ich überrede die beiden zu einem Strandtag. Also Liegestuhl, meine neue Schaufel und mein Sandeimerchen eingepackt und los geht’s. Heute möchte ich aber an ein anderes Stück Strand, sage ich den Beiden. Da fangen die an zu lachen und meinen Sand und Strand ist hier fast überall gleich. Aber okay, dann eben heut eine andere Gegend. Na geht doch.
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Puh ist das heute windig. Da wird mir das Fell durchgepustet. Da bau ich mir doch als erstes wieder eine Schutzburg. Ja und heute mach ich das richtig mit Burgtürmen und so. So ein Turm links und einer rechts und dazwischen eine Mauer. Mal schauen ob mein Liegestuhl reinpasst. Ja passt, dann ruh ich mich erst mal kurz aus und dann mach ich weiter. Fertig. War ganz schön anstrengend. Ich mach jetzt hier erst mal  ein kleines Nickerchen und lausche dem wundervollem rauschen der Wellen. Das ist so beruhigend.
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Da wecken mich Thorsten und Marie und meinen genug geschlafen. Es ist Kaffezeit und nicht weit weg soll ein tolles, kleines und gemütliches Kaffee sein. Also pack ich meine Sachen zusammen und kurz darauf stehen wir auch schon da vor. „Farm-Cafe“ steht auf der kleinen Piaggio Ape auch schon als Werbung drauf. So einen gemütlichen Sitzplatz suchen und dann die Karte lesen. Mhmm was nehm ich bloß und dann soviel selbstgebackener Kuchen. Ach Silwi hatte mal von leckeren Waffeln erzählt. Dann nehm ich so eine.

Ist die aber lecker und genau für den Brunobauch gemacht. Extra kleine Herzchen und dazu eine leckere Eiskugel. Und wie ich kurz darauf feststellen muss, hatten wir noch Glück, nach uns war nämlich der Kuchen alle. Da wisst ihr was ich so verdrücke. Lach.


Der Lyngvig Leuchtturm

So , dann will ich mich mal auf den Weg zum Leuchtturm machen. Wobei ich grade merke das mein Magen ganz schön knurrt. Mal schauen ob ich nicht was zu essen irgendwo bekomme. Ah da leckere Zimtschnecke. Mhmm. Als Nachtisch könnt ich mir ja noch ein dänisches Eis gönnen. Thorsten sagt das ist was besonderes. So, aber jetzt mach ich mich los.

Da hab ich doch auf halber Strecke noch einen Laden entdeckt, wo ich mir ein neues Shirt gekauft habe. Hab es auch gleich angezogen. Sieht doch schick aus, oder?


Tja und schon bin ich da. Erst mal die 79 Stufen vom Fuße der Düne bis zum Leuchtturm hochklettern. Puuh ganz schön anstrengend. Ganz schön groß der Leuchtturm mit seinen 38 m und dazu noch der größte in Dänemark. Wenn ich die Düne dazu rechne kommt er sogar auf 55m. Da bin ich klitzeklein dagegen.

So ich muss aber noch die restlichen 149 Treppenstufen im Leuchtturm bewältigen. Immer im Kreis herum, immer weiter. Geschafft die letzte Stufe. Ich bin direkt neben den Spiegeln für die große Lampe. Nur noch eine kleine Leiter hinauf durch eine noch kleinere Luke.Erst kann ich gar nichts sehen so hell ist es draußen. Aber dann sehe ich direkt auf die Dünen und den Strand. Ich kann gar nicht sagen wie schön es von hier oben ist. Einfach phänomenal. Man Leute ist das eine Aussicht. Das kann ich ja gar nicht in Worte fassen. Einfach nur WOW. An einer Stelle sieht man die dünne Landzunge zwischen Fjord und Nordsee. Naja und dann das rauschende Meer plus dem Wind hier oben. Einfach nur traumhaft schön.20150910_151911
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Unten angekommen schau ich mir noch die Ausstellung an und verewige mich im Gästebuch.

Skulpturenfestival

Nach dem Strandabenteuer mache ich mich auf den Weg zu dem weit entfernten Leuchtturm. Erstmal zum Auto und dann immer gerade aus. Sind die Straßen hier vielleicht gerade. Links von uns sind die Dünen und die Nordsee und rechts der Fjord. Das sieht schon toll aus.
Auf der Fahrt sehe ich in Søndervig eine Mauer aus dunkelgelben Sand. Ich sag den beiden, dass ich wissen will was das ist und schon suchen die beiden in der Nähe einen Parkplatz. Als wir der Mauer näher kommen kann ich es kaum glauben. Ein Sandskulpturenpark. Da mache ich doch direkt mal einen Zwischenstopp.
Dieses Jahr ist ein besonders interessantes Thema. Die Dinosaurier.
Hier haben Skulpturenbauer aus der ganzen Welt beeindruckende Skulpturen errichtet, mit dem Thema der Urzeit. Die sehen ja mal super aus. Aber das beeindruckenste ist die 200m lange Themenwand, die sich im Halbkreis um die anderen Skulpturen erstreckt. Da wird mit jeder Skulptur eine eigene Geschichte erzählt und ich schaue mir die auch von allen Seiten an, um nichts zu verpassen. Ja und da ist auch ein Mammut. Sieht ja fast wie echt aus.

Von den ganzen schönen und imposanten Skulpturen inspiriert, versuche ich mich auch mal als Skulturenbildner in dem dafür aufgeschütteten „Sandkasten“. Was könnte ich nur machen…. Ich weiß es. Zum Thema passend eine große Schildkröte. Dann erstmal die Grundform. Das sieht schon mal gut aus. Dann noch die Beine ein wenig formen und den Panzer bemalen, schon ist es fertig. Ich befürchte aber mal, dass meine Schildkröte nicht mit den anderen großen Skulpturen mithalten kann. Jetzt mache ich mich aber mal wieder auf den Weg zum Leuchtturm, der ist ja von hier nicht mehr weit weg.

Strandtag

So, dann mal über die Düne schauen. Ist das eine tolle Aussicht hier. Wasser und Sand wohin das Auge schaut. Da werde ich gleich mal meinen Liegestuhl aufstellen und mich ein wenig in der Sonne aalen und dabei das Rauschen des Meeres genießen.

Entspannt lausche ich den Wellen, die immer Lauter werden und als ich die Augen wieder aufmache, sehe ich, dass das Wasser schon fast bei mir ist. Wie kann denn das nur passieren? Dagegen muss ich was machen. Ich habe auch schon eine Idee. Eine Sandburg mit passendem Burggraben. Über Burgen habe ich ja schon einiges gelernt und somit weiß ich, was alles zu einer guten Burg gehört.
Als erstes einen tiefen Burggraben mit vorgesetztem Schutzwall, damit das Wasser schon mal nicht an mich ran kommen kann. Dazu noch eine Burgmauer. Da muss das Wasser erstmal hoch kommen.

So. Fertig. Jetzt nur noch auf das Wasser warten. Das lässt ja doch länger auf sich warten als ich dachte. Genug Zeit um mir noch einen großen Burgturm zu bauen. Mit dem Turm habe ich alles im Blick. Gerade noch rechtzeitig. Plötzlich kommt eine Welle angeschwappt und umschwemmt meine Burg. Anscheinend habe ich alles richtig gemacht. Rundum Wasser, aber meine Burgmauer hat alles abgehalten. Während ich mich so freue, sehe ich ein leuchten weiter weg am Strand. Thorsten sagt, dass es ein Leuchtturm ist. Klingt interessant, da mache ich mich mal auf den weg dahin.