Schloss Moritzburg oder wo Aschenbrödel ihren Prinzen trifft

Also ich bin ja ein großer Fan von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Genau wie Marie. Sie schaut es auch jedes Jahr zu Weihnachten. Es gehört einfach dazu. Aber dieses Jahr hat Thorsten Marie mit einem Besuch auf Schloss Moritzburg überrascht. Das besondere aber daran ist, dass im Winter eine Ausstellung zum Thema Aschenbrödel ist.
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Ich durfte natürlich mit und war auch schon ganz aufgeregt. Vielleicht treffe ich ja das Aschenbrödel oder den Prinzen. Als wir dann in Moritzburg ankommen sich und den Berg hochfahren, sehen wir das schöne Schloss genau vor uns. Es ist beeindruckend. Da entdeck ich auch schon einen Hinweis auf die Ausstellung. Am Schloss angekommen, holt Thorsten erst einmal die Eintrittskarten. Während wir auf die Führung warten schaue ich mir solang die Ausstellung zur Geschichte der Kochkunst von vor 350 Jahren an. Was die so alles aufgetafelt haben. Da bekomm ich doch glatt Hunger. Fasan, Reh, Wildschwein, dreierlei hiervon und davon du dann noch ein Berg Desserts.
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Eh ich mich versehe, beginnt auch schon die Führung durch das Schloss. Hier darf ich aber nicht fotografieren. Die nette Dame erklärt uns alles genau. Wie das Schloss zur Zeit von Herzog Moritz von Sachsen aus sah und wie August der Starke alles hat umbauen lassen. Der hat sogar mal die Türme einfach um zwei Meter versetzen lassen. Ich muss aber feststellen, dass es in dem Schloss ganz schön kalt ist. Da frier ich sogar mit meinem Bärenfell. Ja und eh ich mich verhöre bekomm ich auch schon die Erklärung dafür. Hier befindet sich die noch größte erhaltene Sammlung  von Ledertapeten. Damit die nicht rissig werden, darf man nicht heizen, da diese sonst austrocknen. So führt sie uns von Raum zu Raum und ich erfahre sehr viel Interessantes. Und dann, boah steh ich in dem Ballsaal von Aschenbrödel. Aber da kommt in mir die Frage auf, wir sind in der ersten Etage, wie konnte Aschenbrödel denn da zum Fenster reinschauen? Sehr mysteriös. Leider wurde Aschenbrödel gar nicht hier drin gedreht. Nur die Außenaufnahmen sind von hier. Die Führung war sehr informativ für mich kleinen Bären und ich hab wieder viel dazu gelernt. Jetzt drängle ich aber mal zur Ausstellung.
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Dort angekommen, komme ich als erstes in einen Raum wo ich die Kleider vom Film anprobieren kann und Thorsten muss mich fotografieren. Leider sind die Anziehsachen alle viel zu groß für mich, aber der Hut finde ich, steht mir gut. Dann geht es die Treppen rauf. Diesmal auf der anderen Seite vom Schloss und schon sind wir in der zweiten Etage und in der Ausstellung. Dort kann man vom Balkon in den Ballsaal sehen. Wobei es eigentlich der Speisesaal war. Da kann ich dann auch ein Foto machen. Da kann ich zu Hause schauen was im Film anders war.  Im nächsten Raum kommt dann viel zum Lesen, über die Drehabreiten, die Geschichte zum Buch und der Kooperation zwischen den beiden Filmstudios. Aber auch ganz viel über die Schauspieler. Da entdecke ich ein kleines Kino. Was da wohl gerade läuft? Nein leider kein Aschenbrödel, aber eine Reportage zum Schloss und wie es damals bei den Dreharbeiten war. Kein Schnee, keine Innenaufnahmen und so weiter. Ich frag mich, wann ich endlich ein paar Requisiten aus dem Film sehe. Ah da ist schon mal ein Modell von der Burg in der Tschechei wo Aschenbrödel mit ihrer Stiefmutter gewohnt hat. Manche Bereiche gehörten ja gar nicht dazu. Marie darf ich hier drehen? Ich möchte auch eine Zaubernuss. Die benötige ich noch an einigen Wänden um bestimmte Sachen zu aktivieren. Und da endlich, treffe ich auf Aschenbrödel. Sie tanzt gerade mit ihrem Prinzen. Dann will ich die beiden Mal nicht stören. Vielleicht kann ich ja ein paar Worte mit dem Königspaar wechseln. Die sehe ich nämlich auch. Danach geht es runter in die Küche. Da ist ordentlich auf dem Tisch. Draußen komme ich dann noch an Aschenbrödels Schuh vorbei. Ob mir der wohl passt? Gleich anprobieren uuunnndd zu groß. Schade. Ganz zum Schluss sehe ich dann noch durch das Fenster wo Aschenbrödel reingeschaut hat und was sehe ich da, der Prinz tanzt grad mit klein Röschen.
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Im Museumsshop lass ich mir dann noch ein Buch kaufen. Damit ich zu Hause noch weiter lesen kann. Der Film läuft morgen ja auch und da sitz ich dann mit Marie vorm Fernseher und jetzt wissen wir beide mehr zum Film und seiner Geschichte.

Ich bin dann aber auch mal weg. Ich genieße jetzt schön ruhig den Jahreswechsel. Also euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr. Man sieht sich da hoffe wieder.

Heidecksburg

Den letzten Weihnachtsmarkt den ich mir dieses Jahr angesehen habe, war auf dem Schloss Heidecksburg in Rudolstadt.
Das Schloss ist sehr beeindruckend von außen und ich hatte auch das Glück, ein Pärchen zu treffen, welches wunderschöne Kleidung im Barock-Stil an hatte. Aber was ist ein Weihnachtsmarkt ohne den passenden Glühwein und die gebrannten Mandeln? Da es mein letzter Besuch dieses Jahr sein wird, gönne ich mir lieber auch ein paar Glühweine mehr, auch wenn die Temperaturen eher für ein Schirmchendrink einladen würden.
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Aber was wäre ein Schloss ohne das schöne Museum? Umso erfreuter war ich, als dann Rudolf von Schwatzburg , der Hofmarschall des Hofes zu Pelarien und Dyonien zum Rundgang durch die Ausstellung „Rococo en miniature“ aufrief.
Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Umso überraschter war ich dann, als ich mitbekommen habe um was es sich bei dieser Ausstellung handelt.
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Bei den beiden Königreichen handelt sich um erfundene Königreiche von Gerhard Bätz und Manfred Kiedorf. Die beiden haben sich in filigraner Kleinarbeit ein eigenes Königreich mit Schlössern und Burgen als Model geschaffen. Egal wo ich hinsehe, ich entdecke immer wieder neue Kleinigkeiten. Da ein kleiner Hund, dort sogar ein kleines Puppenhaus innerhalb der kleinen Räume der Schlösser.
In verschiedenen Briefwechseln haben die beiden „Gründer“ sich alle möglichen Details geschickt und diese dann auch versucht im Model wiederzugeben. Dabei dachte ich immer, dass ich durchgeknallte Ideen habe. Aber die beiden haben dann doch mit Ihren Detailverliebten Modellen noch kreativere und verrücktere Ideen als euer Bruno.
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In einem anderen Bereich des Schlosses gab es dann auch eine Führung durch das Schloss Heidecksburg. Leider konnte ich da keine Bilder machen, da es dafür dann doch zu dunkel draußen war und die Räume nur schwach beleuchtet.
Was drinnen an Beleuchtung fehlte, war draußen umso beeindruckender. Ein richtiges Farbenspiel war an der Fassade des Schlosses zu bewundern und als dann auch noch das „Thüringer Schalmeien-Orchester e.V. Meuselbach“ durch den Hof ging mit ihren schönen Weihnachtsliedern, da ist in mir dann doch die Festtagsstimmung aufgekommen.
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Dann bleibt mir jetzt auch nur noch euch allen ein Frohes Fest zu wünschen und einen fleißigen Weihnachtsmann. Euer Bruno freut sich schon auf die tollen Geschenke. Habe mitbekommen das Marie irgendetwas für mich am Stricken ist. Bin mal gespannt was es sein wird. Das werde ich aber wohl erst an Heiligabend erfahren.

Creuzburg

Letztes Wochenende sind Thorsten und Marie mit mir durch die Gegend gefahren. In der Ferne habe ich dann eine Burg gesehen. „Halt mal bitte an, ich habe was gesehen“ habe ich sofort zu Thorsten gerufen. Wir sind dann direkt an einer Seitenstraße ran gefahren. Sofort bin ich rausgesprungen und habe aufgeregt auf die Burg gezeigt. Die Burg sah dann doch näher aus als sie in Wirklichkeit war. Deshalb sind wir dann doch noch mit dem Auto ein wenig näher ran gefahren.
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Von der Rückseite nähern wir uns dann der Burg. Auf dem großen Schild wird uns alles wichtige zu der Burg erklärt. Aber leider ist die Tür geschlossen, wegen dem Weihnachtsmarkt, der gerade auch auf dem Gelände stattfindet. Also schauen wir uns erstmal um und schauen uns die Burg von außen an. Die schön bewachsenen Mauern sehen wunderschön aus. Nach einer Zeit sind wir dann auch am Haupttor angekommen und sehen da den schön gepflegten Burghof. Unterm großen Rittersaal entdecke ich dann noch eine ausführliche Auflistung zu der Burg. Puuuhhhhh, so viel wissen ist dann doch zu viel für mich. Zum Abschluss muss ich auch noch ein wenig Spaß haben, und spiele ein wenig mit der historischen Kanone.
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Weihnachtsmarkt auf der Leuchtenburg

Es ist Vorweihnachtszeit oder auch Advent genannt und was gibt es schöneres als Weihnachtsmärkte. Ich will natürlich mal nicht nur auf den Erfurter Weihnachtsmarkt. Also im Internet gesucht und da „Weihnachtsmarkt auf der Leuchtenburg“. Das klingt gut. Weihnachtsmarkt und Burg in einem. Ist ja fast wie bei der Kinderüberraschung. Nach einer Stunde Fahrt sehe ich die Burg schon von weitem. Oben auf dem Berg thront sie. Das heißt Auto unten parken und dann zu Fuß hoch wandern. Oben angekommen besorg ich mir als erstes meine Eintrittskarte. Die beinhaltet auch den Besuch der Porzellanwelten. Das ist die Ausstellung die man in der Burg besichtigen kann. Die Leuchtenburg liegt bei Kahla und da kommt bekanntlich auch Porzellan her.
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Im Burghof finde ich als erstes ein Brunnenhäuschen mit Antrieb. Wobei der Antrieb Menschenkraft ist. Mal schauen ob meine Bärenkraft auch reicht. So und eins und zwei und puuuhh, ist das anstrengend. Aber Marie sagt mir das neben an das Wasser fließt. Danach schau ich noch ins Brunnenhaus.
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So jetzt aber mal weiter. Auf der anderen Seite entdecke ich eine wunderschöne Weihnachtskrippe. Da sind sogar ein Schaf und eine Ziege. Ganz schön groß die Burg. da les ich auch schon Ausstellung Porzellanwelten. Dann nichts wie da rein. Hier ist ganz viel Porzellan ausgestellt. Zur Geschichte, aber auch zur Herstellung und was alles damit produziert wird. Ja nicht nur Geschirr wie ich immer dachte. Auch Porzellanpuppen oder Figuren. Dann entdeck ich noch einen Henkelmacher und und und. Das Museum lädt aber auch zum mit machen ein. In einem Zimmer kann ich auf Waagschalen schauen, wie viel ich von welcher Zutat für Porzellan brauche. Daneben im Raum darf ich dann den Brennofen beheizen bzw. die Luft zuführen.
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Das beste aber kommt zum Schluss. Erst entdecke ich eine Wand mit lauter Wünschen und durch einen kleine Gang komme ich in einen dunklen Raum mit lauter Porzellan. Hier darf man sich einen Teller nehmen und in einer extra Kabine mit seinem innigsten Wunsch beschriften. Mhmm was Wünsche ich mit nur. Ach das passt ganz gut. So dann jetzt raus auf den langen Steg und dann den Teller im hohen Bogen nach unten auf den großen Scherbenhaufen schmeißen. Das beste ist ja: „Scherben bringen Glück“. Deswegen kann man hier auf Porzellan mit Produktionsfehlern seine Wünsche schreiben.
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Danach schau ich mir noch die restliche Burg an. Es ist eine groß0e Burganlage und gut erhalten ist sie auch. Hier ein Turm und da ein Türmchen und da ein Donnerbalken. Es gibt einige Stände mit Glühwein und gebrannten Mandeln und Mistelzweigen, aber auch Handwerkskunst. Zum Schluss kletter ich aber noch den Hauptburgturm rauf und genieße von dort die schöne Aussicht in die Abendlandschaft. Ja und da es dunkel wird mach ich mich auch langsam auf die Heimreise.

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Schloss Wilhelmsburg

Nachdem ich im Sommer bei der Landesgartenschau schon einen entfernten Blick auf das Schloss werfen konnte, hatte ich jetzt die Gelegenheit, mir das schöne Schloss mal aus der Nähe anzusehen.

Schon auf dem Weg zum Schloss hat man einen schönen Blick auf die Terrassen- und Obstgärten. Mit dem Schnee sieht es sogar noch schöner aus. Auch wenn der Weg durch das alte Tor dadurch sehr rutschig und glatt wurde. Natürlich sind Thorsten und Marie nicht ohne Grund zu dem Schloss gefahren. Es war da ein Weihnachtsmarkt im Schlosshof. Aber da sind wir nur kurz an allen Ständen vorbei. Das interessante war natürlich das Museum auf der ersten Etage des Schlosses.
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Da gab es allerhand interessante Informationen über dieses gut erhaltene Schloss. Da ich mir bei der Kälte und dem Schnee nicht alles draußen ansehen konnte, war ich dann froh, ein Modell von der Schlossanlage zu sehen. Der Rundgang durch das Museum führte uns sogar durch die große Schlosskirche mit der alten Renaissance-Orgel. Nach dem Museum haben wir sogar noch den Nikolaus getroffen, der auf dem Weihnachtsmarkt die Kinder beschenkt hat, die ihm ein Gedicht aufgesagt hatten. Leider war ich dann doch zu aufgeregt und mir ist kein Gedicht eingefallen, weshalb ich dann auch mich nicht getraut habe zu Ihn hin zu gehen. Nicht das ich noch die Rute bekomme.
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