Tauchgondel

In Grömitz habe ich noch etwas ganz Besonderes erleben dürfen. Direkt an der Strandpromenade befindet sich die Grömitzer Seebrücke. Das ist ein Holzsteg, der etwa 400m übers Wasser führt. Am Ende hat man eine wunderschöne Aussicht, aber auch eine Tauchgondel. Das klingt interessant. Also direkt mal ein Ticket gekauft und mich reingesetzt. Ich habe mir natürlich direkt einen Fensterplatz gesichert. Nach kurzer Zeit ging es auch schon unter Wasser. Das Licht wurde ausgemacht, damit man draußen besser sehen konnte. Ich konnte einiges erkennen. Vor dem Fenster waren kleine Quallen und Krebse zu erkennen. Aber leider nicht alles was bei dem informativen Video gezeigt wurde. Ich schaue mir also den Film an, und bekomme von unserem Kapitän jede Menge hier lebende Quallen und Fische gezeigt.
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Auch ein Bild von einem Katzenhai zeigte er uns. Wobei ich mir die immer anders vorgestellt habe.
Nach einer halben Stunde ging es dann auch wieder langsam nach oben. Aus der Perspektive hatte ich das Meer noch nie gesehen.

 

Drachenfest

Ich liebe ja Ritterburgen und der Sage nach haben zu der Zeit ja auch Drachen gelebt. Was liegt also näher als mir ein Drachenfest anzuschauen. Da ich im November zur Kur in Grömitz an der Ostsee war, hatte ich dort doch tatsächlich die Gelegenheit. Gleich am ersten Wochenende sollte ein solches Fest dort stattfinden. Das Wetter war leider nicht so dolle. Kaum Wind. Dafür aber Nieselregen. Ach egal. Welcher Drache braucht schon Wind.
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Am Festplatz angekommen, musste ich aber feststellen, dass es sich um Drachen handelte, die man zum Himmel aufsteigen lassen konnte. Durch den mangelnden Wind stiegen die Drachen aber nur langsam gen Himmel. Zum Schluss waren aber fast 20 Stück am Himmel zu sehen. Ein Mann erklärte auch über Lautsprecher was zu den ganzen Drachen. Da gab es eine Krake, ein Mainzelmännchen oder Paulchen Panther.
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Aber ich schau mal über den Festplatz. Mal schauen was es sonst noch so zu sehen gibt. Gleich in Strandnähe entdecke ich dann noch ein paar richtig große Drachen. Da ist sogar Felix oder ein rosa Schweinchen. Und einen richtig großen Drachen hab ich dann auch entdeck. Aber der war ganz zahm. Wobei der ganz schön viele Stricke hatte. Ansonsten gibt es noch viele Stände mit Windrädern. Da entdecke ich ganz tolle.
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Nutella Stern

Am Wochenende hat man mal Zeit, selbst was zu backen. Ich habe ein leckeres Rezept für einen Nutella-Stern gefunden. Das klingt so lecker, den muss ich selbst mal probieren. Die Zutaten hatte Thorsten sogar alle soweit im Schrank gehabt. 500g Mehl, 1 Päckchen Trockenhefe, 2 Päckchen Vanillezucker, 50g Zucker, 175ml warme Milch, 50g zerlassene Butter und 2 Eier für den Teig und natürlich jede Menge Nutella.
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Als erstes mal das Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte ein Loch für die Hefe rein machen. Mit der hälfte der Milch die Hefe begießen. Dann muss das ganze mit einem Handtuch zugedeckt werden und im warmen gehen lassen. Ich habe mal lieber auch die Tür zu gemacht, nicht das die Hefe weggeht. Nach der Zeit die restlichen Zutaten zusammenmengen und die Butter zum Schluss dazugeben. Das ganze gründlich kneten bis ein fester Teigklumpen entsteht. Das ist anstrengender als ich dachte und der Teig klebt in meinem schönen, flauschigen Fell. Aber der Teig muss ja jetzt erstmal eine halbe Stunde ruhen, damit er aufgeht. Ich dachte es war für mich anstrengend. Warum muss sich denn dann der Teig ausruhen? Aber da habe ich ja Zeit mein Fell wieder sauber zu bekommen.
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Nach einer Dreiviertel Stunde habe ich mal wieder nach dem Teig geschaut. Der ist ja riesig geworden. Genauso wie es sein sollte. Jetzt das Ganze in 3-4 gleich große Stücke aufteilen und rund ausrollen. Da ich viel Nutella haben möchte, habe ich 4 Lagen gerollt. Damit die Lagen gleich groß sind, habe ich ein wenig gemogelt und einen großen Teller genommen und den Teig ausgeschnitten. Zwischen jede der Lagen lecker Nutella verstreichen.
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Jetzt kommt das spaßigste am Ganzen. Die wundervolle Sternform. Für die Mitte einfach ein Glas kurz aufdrücken. Ich will ja nicht zu weit reinschneiden. Dann vorsichtig 16 gleichgroße Stücke schneiden. Nun vorsichtig jeweils 2 der Stränge nehmen und entgegengesetzt zweieinhalb mal drehen. Muss nur aufpassen das nicht wieder mein Fell verklebt.
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Sieht der Stern nicht jetzt schon super lecker aus? Die abgeschnittenen Streifen kann ich natürlich nicht verschwenden. Daraus kann ich bestimmt noch was Schönes machen. Dann mal rollen, dann da noch was, und natürlich Nutella. Etwas drehen und anschneiden…. fertig. Sehen zu mindestens lecker aus meine kleinen Nutella Hörnchen.
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Zum Schluss das Ganze noch mit Eigelb bepinseln und ab in den vorgeheizten Backofen. Bei 180° etwa 20 Minuten drin lassen, dann ist er auch schon fertig. Sieht lecker aus. Und schmeckt auch so wie es aussieht.
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Gavnö und Rückreise

Heimreisetag. Für mich aber kein Grund nicht dennoch etwas zu unternehmen, auf dem Weg nach Hause. Nachdem das letzte Schloss doch ein wenig klein ausgefallen ist, wollte ich diesmal sehen, ob es auch größere Schlösser gibt. Es geht zur Insel Gavnö, wo auch das Schloss Gavnö steht. Schon von der einzigen Brücke die zu der Insel führt, kann man das schöne große Schloss sehen. Aber leider muss ich am Ende der Brücke feststellen, dass das Schloss geschlossen ist. Nicht nur das, auch den schönen Schlosspark kann man erst wieder im Frühjahr besichtigen. Dann eben nur ein paar Bilder aus der Ferne.
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So haben wir dann doch mehr Zeit als gedacht, um zur Fähre zu kommen. Dauert bestimmt ja auch einiges bis wir dann aufs Schiff kommen. Aber zum Glück hat Thorsten schon vorher Karten für uns reserviert. Nur waren die zeitlich vorreserviert. Es kam also so wie es kommen musste, wir waren trotz Besuch beim Schloss, 2 Stunden zu früh am Fährhafen. Bleibt mir also genug Zeit mich umzusehen.
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In der Zwischenzeit hatte sich Thorsten dann erkundigt, wo wir uns anstellen müssen. Er ist dann mit einem breiten Grinsen zurückgekommen. Wir durften auch die nächste Fähre nehmen und brauchten uns auch nicht bei der langen Schlange vor der Registrierung anstellen. Da er das Ticket schon vorab bestellt hatte und die Buchungsbestätigung auf seinem Handy war, durften wir durch die VIP Abfertigung. Einfach Handy mit der Bestätigung vor den Scanner halten und schon durften wir an dem Großteil der anderen wartenden Fahrzeuge vorbeifahren.
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Nach kurzer Zeit konnten wir dann auch schon in das Innere des großen Schiffes hineinfahren. Das ist ja riesig. Aber wir dürfen aus Sicherheitsgründen nicht im Auto bleiben. Als ob ich das gewollt hätte. Nach kurzer Zeit merken wir, wie das Schiff sich in Bewegung setzt. Also schnell raus und aufs Deck und die Überfahrt genießen. So ganz genießen kann ich das dann doch nicht. Ein starker und vor allem kalter Wind weht auf dem Deck und weht mich fast weg. Nichts wie rein ins warme Innere.
Wenn wir schon mitten auf dem Wasser sind, dürfen wir auch in den Duty-Free Shop. Da bin ich auch fündig geworden. Tic Tac im Bruno Format. Dann kann der Rest der langen Fahrt ja mit frischem Atem weitergehen.
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