Königsschlösser Teil 1

Kaum zu Hause angekommen, sagen mir Marie und Thorsten, dass ich meinen Koffer gleich wieder neu Packen darf. Diesmal geht es richtig auf Burgen und Schlössertour, meinen die beiden. Na da bin ich ja mal gespannt. Wie wollen die zwei denn so eine Tour machen. Wir schauen doch meistens nur eine Burg an, maximal zwei. Wobei letzte Woche hab ich an einem Tag gleich vier gesehen.

So, mein Koffer ist gepackt und da es früh zeitig losgehen soll, packen die beiden auch schon am Abend das Auto. Nach gut vier Stunden Fahrt sind wir dann endlich angekommen. Von weitem kann ich schon ein Schloss sehen und dann entdecke ich auf einmal noch ein zweites Schloss fast daneben.
DSC05210.JPGDSC05212.JPG
Nach dem wir unser Auto geparkt haben, müssen wir zur Kasse. Oh weh, ist das eine lange Schlange. Mhmm, wo gehen die beiden denn hin? „He ihr zwei“, hier hinten anstellen. Marie meint aber das sie Karten vorreserviert haben und wir an eine andere Kasse dürfen und die ist nicht mal halb so lang.
Jetzt heißt es warten auf den Einlass. Im 5 Minuten Takt werden die Gruppen eingelassen. Da ich noch Zeit habe, schaue ich mir das erste Schloss schon mal etwas von außen an.
DSC05231.JPGDSC05257.JPG
Hohenschwangau heißt es. Hier ist der König Ludwig von Bayern groß geworden. Sieht von außen schon beeindruckend aus. Mal schauen wie es dann von innen ist. Nach einer Weile, meint Marie dass wir langsam an den Einlass müssen. Karte scannen und dann mal rein. Als erstes werde ich belehrt, das ich nichts anfassen und leider auch keine Fotos machen darf. Tja, da kann ich euch gar nicht zeigen wie toll das aussah. An den Wänden überall tolle Wandgemälde. Aber auch so ist noch fast alles von der Originaleinrichung erhalten. Ich erfahre einiges über die Königsfamilie und vor allem über den Bayernkönig. Dann steh ich auch schon in seinem Arbeitszimmer, von dem er aus den Bau für sein Traumschloss beobachten konnte. Ja und wenn ich da raus schaue, sehe ich es schon. Total beeindruckt von dem einen Schloss sagen mir die zwei, dass es jetzt noch zu dem anderen Schloss geht. Auf dem Weg dorthin, kommen wir noch an einem Weg vorbei der zur Ruine Frauenstein führt. Da bieg ich gleich mal ab. Dann müssen die zwei nämlich mitkommen. Oben angekommen bin ich dann aber leicht enttäuscht. Außer einem großen Stein, ist von der Burg nicht mehr viel übrig.
DSC05318.JPGDSC05316.JPG
Marie drängelt, dass wir weiter müssen. Die Zeiten zwischen den beiden Burgen sind recht eng. Unten an der Kasse wieder angekommen, nehmen wir den Bus der hoch zum zweiten Schloss führt. Neuschwanstein steht da dran. Auf dem Weg von der Busstation zum Eingang der Burg, kommen wir an einem Schild vorbei, das sagt, dass die Marienbrücke gesperrt ist. Schade. Thorsten sagt, dass von der Brücke normalerweise eine gute Aussicht auf das Schloss möglich ist. Aber da ich ja nicht weiß, wie es von da oben aussieht, weiß ich ja nicht, was ich verpasse. Weiter geht es Richtung Schloss. Dann kommt es zwischen den Bäumen zum Vorschein. Viel Zeit haben wir nicht mehr. Hier warten wir nur kurz, bis unsere Nummer angezeigt wird und wir uns ins Schloss begeben dürfen. Auch hier werden wir am Anfang darauf hingewiesen, dass wir nichts berühren sollen und auch keine Bilder machen dürfen.
DSC05338.JPGDSC05362.JPG
Bei der Führung werden wir durch die Räume geführt, die fertig gestellt wurden. Alle Räume sind nicht fertig geworden zu Lebzeiten von König Ludwig II. Aber die wir besichtigen konnten, lassen uns erahnen, wie schön die restlichen Räume hätten werden können. Als wir wieder draußen sind, merken wir, dass es richtig heftig zu regnen begonnen hat. Die letzten Außenaufnahmen des Schlosses mussten wir dann im strömenden Regen machen.
DSC05400.JPGDSC05472.JPG
Auf dem Weg zu unserer Unterkunft habe ich nochmal die Möglichkeit, die Schlösser von der Ferne zu fotografieren. Mal gespannt, wie die Schlössertour weiter geht.

Schlösserrundfahrt

Leider ist der Urlaub schon wieder zu Ende. Aber Thorsten und Marie haben mir versprochen, dass ich heute noch ein paar Schlösser sehen darf, auch wenn nur von außen. Als erstes möchte ich zum „Japanischen Palais“. Davon habe ich gestern so oft gelesen.
DSC04124.JPG
Dort angekommen, muss ich enttäuscht lesen, dass die Ausstellung des Museums für Mineralogie und Geologie zurzeit geschlossen ist, wegen Sanierungsarbeiten. Dann entdecke ich aber doch noch eine kleine Ausstellung. Es handelt sich um eine Ausstellung über Dinosaurier. Die will ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Also die beiden gleich mal fragen, ob sie mit mir da rein gehen. Da wir Zeit haben, sagen sie, machen sie das gerne. Da drin sehe ich dann Fossilien und viele Modelle von Dinosauriern. Aber auch heute gibt es so gesehen noch welche, zum Beispiel Krokodile. Die Dame an der Kasse erzählt mir, dass die Ausstellung regelmäßig wechselt.
DSC04072.JPGDSC04074.JPG
DSC04075.JPGDSC04085.JPG
DSC04117.JPG
So dann noch mal um das Schloss geschlichen und ein paar Außenaufnahmen gemacht und dann fragen, was es denn noch für Schlösser hier gibt. Marie meint, dass es gleich drei neben einander gibt und wir da mal hinfahren. Dort angekommen müssen wir gar nicht lange suchen. Es ist nämlich die Dresdner Schlössernacht und dafür wird schon vorbereitet. Als erstes kommen wir am Schloss Albrechtsberg vorbei. Da darf ich aber auch nur von außen drum rum schauen. Ansehen kann man es nur zu bestimmten Veranstaltungen. Dann mal weiter durch den Park zum nächsten. Das ist das Lingnerschloss. Hier sind gerade Sanierungsarbeiten. Aber jeden Mittwoch kann man an einer Führung teilnehmen. Mist und heute ist Freitag. Dann hab ich die wohl knapp verpasst. Da entdecke ich aber jemanden mit einem Schild, auf dem ich lesen kann, dass er zum Schloss gehört. Der Mann ist total freundlich und weil er Zeit hat, darf ich mich etwas im Schloss umsehen. Er erzählt mir auch ganz viel über die Geschichte des Schosses. Sein Besitzer hat in seinem Testament verfügt, dass es  für die  Öffentlichkeit zugänglich sein soll. Von der Dachterrasse kann ich sogar schon das dritte Schloss sehen.
DSC04127.JPGDSC04144.JPG
DSC04166.JPGDSC04169.JPG
So dann jetzt noch zum Schloss Eckberg. Auch hier komm ich durch den Park hin. Hier ist ein Hotel mit Restaurant drin. Dann eben noch einen Kaffee trinken und dabei versuchen ein Foto von außen zu bekommen.
DSC04171.JPGDSC04216.JPG
Huch ist das schon spät. Marie und Thorsten drängeln, dass wir nach Hause fahren müssen, aber sagen das wir bald nochmal in Urlaub fahren und ich dann noch ein paar Schlösser sehen werde und dann auch von innen. Nur Fotos haben sie schon gesagt, darf ich dann da leider nicht von innen machen, nur von außen. Bin ich gespannt wo es dahin geht.

Dresdner Zwinger

Was soll man denn nur machen, wenn es schon morgens regnet. Da kommt mir eine Idee. Ich möchte zum Zwinger in Dresden. Da gibt es gleich drei Museen unter einem Dach. Also schnell in die Stadt gefahren und zum berühmten Zwinger.

Als erstes geht es in die große Porzellanausstellung von August dem Starken. Der hat schon zu Lebzeiten eine der bedeutendsten Sammlungen an chinesischen, japanischen und frühen Meissner Porzellans zusammengetragen. Aber es gibt hier nicht nur Teller und Tassen aus Porzellan. Auch Tiere und ganze Blumengestecke sind aus feinstem Porzellan gefertigt und in der Ausstellung zu bewundern. Eigentlich sollte alles Mal im japanischen Palais stehen. Dazu kam es aber leider nie. Naja ich möchte auch gar nicht wissen, was das so alles Wert ist.
DSC03698.JPGDSC03685.JPG
DSC03714.JPGDSC03744.JPG
Die Zweite Ausstellung, die ich mir anschaue, ist eine Gemäldeausstellung unter dem Thema „Alte Meister“. Nur muss ich gestehen, dass ich viele der Gemälde nicht kenne. Eins hab ich aber sofort erkannt. Das Schokoladenmädchen. Auf jeden Fall sind bekannte Meister vertreten, wie zum Beispiel Rembrandt, Rubens oder Dürer.
DSC03799.JPGDSC03796.JPG
Mein drittes und letztes Ziel ist die Ausstellung im Mathematisch-Physikalischem Salon. Hier konnte ich alte Vermessungsapparate, Sonnenuhren, mechanische Uhren und auch mechanische Himmelsgloben bewundern. Bei den Himmelsgloben kann man die Position der Himmelsgestirne zu bestimmten Uhrzeiten am bestimmten Tag ablesen. Es gab sogar ein Modell an dem ich selber mal drehen durfte und schauen konnte wie sich die Sonne mit der Uhrzeit verhält.
DSC03852.JPGDSC03862.JPG
Die Zeit in den Museen ist wie im Flug vergangen und mittlerweile hat es draußen aufgehört zu Regnen. Da hatte ich auch Gelegenheit auch den Zwinger von außen zu betrachten.

DSC03883.JPGDSC03780.JPG
DSC03911.JPGDSC03930.JPG

Bastei

Auf dem Weg zur Festung Königstein sind wir vorher schon an einem Berg vorbeigekommen, wo eine Brücke weit oben zu sehen war. „Da möchte ich hoch“, habe ich direkt zu Marie gesagt. Das ist die Bastei. Eine Brücke hoch oben im Steinmassiv und 2 Burgen gibt es auf dem Weg auch noch. „Das sind ja gleich 3 Sachen auf einer Tour“
DSC03111.JPG
Unser Weg führt uns zuerst zum Kurort Rathen. Wir sind aber noch auf der falschen Seite der Elbe, können aber schon die erste Burg gut sehen. Nur die Brücke in dem Berg ist nicht zu sehen. Dann mal schnell mein Ticket für dir Fähre besorgt und zum Schiff gegangen. Auf dem Schiff höre ich gar keinen Motor. Wir sind auf einer Gier-Seilfähre. Das Schiff fährt also nur mit Hilfe der Strömung von einem Ufer zum anderen und ist dabei mit einem Seil fest mit dem Ufer verbunden, damit es nicht abtreiben kann. Am anderen Ufer angekommen, geht der Weg direkt steil nach oben zur Burg Alt-Rathen. Unsere erste Burg mit Restaurant auf der Strecke. Nur hatte die leider noch geschlossen und ich konnte die Burg nur von außen sehen. Werde ich wohl am Ende der Wanderung wiederkommen müssen, um eine kühle Erfrischung zu trinken.
DSC03659.JPGDSC03118.JPG
Zum Glück ist schon die nächste Burg von hier aus ausgeschildert. Es geht einen schmalen Waldweg entlang, wo wir in kurzer Zeit an Höhe gewinnen. Was mich nur wundert, wir treffen hier auf keine Wanderer. Das ändert sich dann aber schlagartig, als wir dann doch auf den Hauptwanderweg hoch zur Bastei treffen und somit jede Menge Wanderer unseren Weg kreuzen. Die Wege sind hier gut befestigt und bei stärkeren Steigungen mit Treppen versehen. So geht es ganz bequem zur ersten Aussichtsplattform, von der ich auch zur Festung Königstein rüber blicken kann.
DSC03138.JPGDSC03127.JPG
Das nächste Ziel unserer Wanderung ist dann auch nicht mehr sehr weit. Fast oben angekommen, erreichen wir die Burg Neurathen. Eine alte Felsenburg, die mit Metallbrücken miteinander verbunden ist. Das sind vielleicht schwindelerregende Höhen. Bin ich froh, dass Thorsten mich die ganze Zeit trägt. Alleine hätte ich mich nicht darüber getraut. Aber trotzdem gibt es einiges in der Burg zu entdecken, wie zum Beispiel eine alte Steinschleuder und die passenden Steine dazu.
DSC03196.JPGDSC03295.JPG
DSC03246.JPGDSC03277.JPG
So jetzt aber mal weiter zur Basteibrücke. Die liegt von hier keine 5 Minuten mehr entfernt. Ganze 76,5 m ist die Brücke lang und dabei 194 m hoch mit einer fantastischen Aussicht.

Leider fängt es genau in dem Moment mit regnen an und die ganze schöne Aussicht ist mit einem mal weg. So was Gemeines. Da kraxle ich hier hoch und dann sehe ich nichts mehr. Da stell ich mit halt erst einmal an einem Kiosk, der leider zu hat, unter. Nach kurzer Zeit hört es aber auch schon wieder auf mit Regnen und ich kann weiter.
DSC03366.JPGDSC03336.JPG
DSC03327.JPG
Ich entdecke einen Wegweiser zum steinernen Tisch. Da soll schon 1710 ein Jagdessen stattgefunden haben. Beeindruckend sieht es nicht aus. Aber ich mache hier auch mal Rast und nehme einen Happen zu mir.
DSC03380.JPG
Damit wir nicht denselben Weg wieder zurückgehen, sucht Marie uns einen anderen Weg aus. Auf der Karte sind nicht weit die Schwedenlöcher. Über 700 Stufen geht es hinab durch die klammartige Seitenschlucht. Sehr beeindruckend, der schmale Weg, der zwischen den riesigen Felswänden und Löcher im Fels durchgeht. Es gibt sogar Stellen, wo ich durch kleine Felshöhlen durch gehen kann. Unten angekommen schaue ich mir noch die Amselfälle an. Dies ist ein kleiner Wasserfall. Bevor es dann am Amselsee entlang Richtung Felsenbühne Rathen geht. Leider konnte ich mir die wegen Proben an dem Tag nicht ansehen. Dabei wurde da doch das Aschenbrödel aufgeführt. Die Wanderung hat mir richtig dolle Spaß gemacht und war auch sehr beeindruckend.
DSC03525.JPGDSC03539.JPG
DSC03566.JPGDSC03626.JPG
In Rathen angekommen schaue ich zur Burg Alt-Rathen hoch. Die müsste ja jetzt geöffnet haben. Also wieder den steilen Weg hochgeschleppt. Diesmal konnte ich auf die Aussichtsterrasse der Burg und nach der anstrengenden Wanderung ein kühles Getränk zu mir nehmen. Eine ereignisreiche Wanderung liegt hinter mir.
DSC03651.JPG

Festung Königstein

Im Urlaub möchte ich ja auch was erleben. Also sind wir schon früh in den Zug gestiegen und Richtung Königstein gefahren. Schon vom Bahnhof aus kann man die Festung gut erkennen. Da möchte ich jetzt schnell rauf. Wir erkundigen uns in der Touristen Information, wie wir denn am besten zur Festung hoch kommen. Der beste Weg ist mit dem Festungsexpress. Ein roter Doppeldecker Bus mit Panoramadach.
DSC02707.JPGDSC02719.JPG
DSC02721.JPGDSC02723.JPG
Auf dem Parkplatz angekommen sehe ich als erstes eine der beeindruckenden Mauern der Festung. Da muss man doch irgendwie rein kommen. Auch wenn die Festung nie erobert wurde, muss es ja dennoch einen Eingang geben. Den muss ich wohl dann mal suchen. Vom Eingang der Festung aus kann man schon sehr gut die Georgenburg sehen, unter der man durch einen langen Gang nach oben in den Hof der Festung gelangt. Da ich nicht weiß, wo ich anfangen soll, nehmen wir als erstes bei einer Führung durch die Festung teil, wo uns die Geschichte und die Gebäude näher erklärt werden. Es ging durch die Kasematten, die Innerhalb der Festungsmauern verlaufen. Auch in den Raum, wo das große Königsteiner Riesenfass gestanden hat, sind wir durchgegangen. Es hat damals 238000 L Fassungsvermögen gehabt. Es existiert schon lange nicht mehr. Aber es ist ein Fass aus Glasflaschen an der Stelle aufgebaut, was nur noch zur halben Höhe in den Raum reinpasst, da zwischenzeitlich die Räume umgebaut worden sind. Leider gab es keine Wein Verkostung. Wo es diesmal doch auch kein Problem gewesen wäre, da wir ja mit der Bahn hier her gefahren sind.
DSC02733.JPGDSC02743.JPG
DSC02767.JPGDSC02765.JPG
Am beeindrucktesten ist aber die Aussicht, die man hat, wenn man den Wehrgängen auf der Festungsmauer entlanggeht. Ganze 1,8 Km sind wir auf der Mauer gelaufen. An einigen Stellen waren auch noch die alten Kanonen aufgestellt. Zwischendurch kann man auch immer wieder in die verschiedenen Ausstellungen in den Gebäuden gehen und erfährt damit noch mehr über die Geschichte der Festung. Eigentlich wollte ich mir ja alles in der Passenden Uniform ansehen, aber anscheinend bin ich dann dafür doch zu klein.
DSC02795.JPGDSC03027.JPG
DSC02842.JPGDSC02968.JPG

Endlich Urlaub

Lang genug hat es nun gedauert, aber jetzt ist es endlich soweit. Urlauuuub. Marie und Thorsten haben mir versprochen, dass wir uns einige Burgen bzw. Schlösser ansehen wollen. Da bin ich natürlich sofort dabei. Also meine Sachen mal schnell ins Auto gepackt und abwarten wo es hin geht.

Nach zwei Stunden Fahrt, parkt Thorsten dann das Auto ein. Da wir den Schlüssel für die Ferienwohnung noch nicht bekommen, schlägt Marie vor, in den nahe gelegenen Park zu gehen. Das Wetter ist auch schön und so laufen wir ein Stück die Straße entlang und eh ich mich versehe steh ich schon vor dem ersten Schloss. Carola Schlösschen kann ich da entziffern. Hier befindet sich ein Restaurant. Den Namen hat es durch den anliegenden See, der zu Ehren der Königin Carola den Namen „Carolasee“ erhalten hat.
DSC02573.JPG
Gleich dahinter entdecke ich eine Bahnstation. „Marie“, frag ich, „was ist das denn für eine Bahnstation, mitten im Park?“. „Das ist die Parkeisenbahn. Früher war es die „Pioniereisenbahn“. Sie wird von Kindern geführt. Da sehe ich schon, dass die Fahrkarten von einem Kind verkauft werden und auch die Schaffner sind Kinder. Da möchte ich gerne mit fahren. Thorsten und Marie schauen auf dem Plan und sagen, dass wir gerne zwei Stationen fahren können. Nur zwei Stationen, da brauch ich ja gar nicht los fahren, motze ich, aber die beiden beschwichtigen mich und sagen ich soll abwarten warum nur zwei Stationen und keine ganze Rundfahrt. Es geht gemütlich durch den Park und nach zwei Stationen muss ich leider aussteigen.
DSC02588.JPGDSC02574.JPG
Wobei der Haltepunkt gut klingt. Bahnhof Palaisteich. Ich muss auch gar nicht lange suchen, da entdecke ich es schon, das große Palais. Linker Hand entdecke ich das ehemalige Gärtnerhaus. Heute ist hier das Jugend-Öko-Haus. Hier kann ich einiges über die Natur erfahren und ein kleines Biotop entdecke ich auch noch. So nun aber mal weiter durch den Park. Möchte ja näher an das Palais kommen. Muss aber leider feststellen, dass ich es mir nur von außen anschauen kann. Die eine Hälfte ist Konzertsaal und die andere beinhaltet eine Ausstellung, die aber leider nicht an allen Tagen geöffnet hat. Na gut dann eben nur außen rum und noch eine Runde durch den Park gelaufen.
DSC02593.JPGDSC02598.JPG
DSC02601.JPGDSC02634.JPG

Burgentour Vorfreude

Diese Woche wollte ich mich auf meinen Urlaub einstimmen und habe in der Nähe von Köln ein paar Burgen besucht.
Ganz in der Nähe habe ich auch schon die erste Burg entdeckt. In Geyen gibt es die Wasserburg Geyen, die unscheinbar am Rande des Dorfes liegt. Die ist mittlerweile in Privatbesitz, weshalb ich mir die vorsichtig von außen angesehen habe. Es dauert auch nicht lange und die Besitzerin der Burg steht neben mir und fragt freundlich was ich denn mache. Ich erzähle ihr natürlich von meinem Blog und dass ich mich so sehr für Burgen interessiere. Die Dame ist so begeistert, das ich auch in den Hof reindarf und dort Fotos machen kann. Dann sagt sie, das sie einen Hofladen mit Erdbeeren hat.Sie erzählt auch, dass sie jedes Jahr am dritten Adventswochenende einen Weihnachtsmarkt veranstaltet und ich mir da die Burg besser ansehen könnte. Einen guten Zweck hat das auch. Sie spendet den Erlös immer für die Behandlung eines kranken Kindes. Den Termin muss ich mir dann mal vormerken.
DSC02228.JPGDSC02247.JPG
DSC02243.JPGDSC02245.JPG
Aber was ist eine Burgentour, wenn man nicht noch weitere Burgen betrachtet. Also schnell mal zur nächsten. Auch nicht weit weg ist die Wasserburg Geretzhoven. Ich komme vorbei an 2 Kassenhäuschen, wo aber niemand drin ist. Ich gehe mal weiter um zu sehen, ob hier jemand ist und schaue mir die Burg von außen genau an. Liegt wunderschön von einem Wassergraben umgeben. Aber hier scheine ich wohl zu spät zu sein. Es ist schon alles geschlossen. Aber ich erfahre, das es Sonntags und Feiertags eine Biergarten bei gutem Wetter gibt. Das muss ich mir also auch noch mal merken und da bei Gelegenheit nochmal hin. Vielleicht kann ich mir die ja auch dann von innen ansehen.
DSC02266.JPGDSC02270.JPG
DSC02276.JPGDSC02284.JPG