Venet mit Aussicht

Nach dem schönen, aber auch anstrengenden Tag in Italien, möchte ich heute einfach mal entspannen. An unserem letzten Tag im Urlaub möchte ich noch einmal die schöne Landschaft genießen. Da schaue ich zum Venet hinauf und sehe, dass heute die Wolken hoch am Himmel stehen. Da kann ich ja heute die Aussicht ungestört genießen. Es geht auch dieses mal mit der Venetbahn zur Basisstation, auf den 2200m hohen Krahberg hinauf. Dieses mal habe ich richtig Glück. Eine tolle Aussicht. Es ist auch einiges los hier oben. Es haben sich einige Paragleiter auf dem Berg eingefunden und starten von hier aus ihren Flug Richtung Tal. Ich schaue mir an, mit einer Leichtigkeit sich die Piloten in die Luft erheben. Manche gewinnen sogar noch zusätzlich an Höhe und fliegen nach kurzer Zeit schon weit über uns hinweg. Eine Zeit lang schaue ich den Piloten bei ihren Starts zu. Dabei genieße ich den Blick ins Tal. In der Ferne kann ich sogar noch Schnee auf den Bergspitzen erblicken.
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Wieder im Tal angekommen, fahren wir zurück zu unserer Burg. Fast angekommen, erblicke ich ein Schild zu einem Panoramaschwimmbad. Das klingt interessant. Nur kurz in unser Zimmer und die Schwimmsachen holen. Dann sind wir auch schon auf dem Weg zu dem Schwimmbad. Ich war noch nie in einem Schwimmbad mit einer so tollen Aussicht. Damit ich heute nicht wieder geföhnt werden muss, habe ich mir eine Schwimmhilfe ausgeliehen. Bei meiner Größe ist es für mich eher ein Surfbrett. Alles zusammen ein schöner Ausklang für den Urlaub. Komplett erholt geht es dann am nächsten Tag leider nach Hause.
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Schloss Trauttmansdorff

Nach dem schönen Schloss, muss ich doch mal schauen, was sonst noch in der Gegend ist. Hier gibt es einige Burgen und Schlösser. Zum Glück habe ich eine Liste von Schlössern in Tirol gefunden. Wir sind in Westtirol, dann müsste doch Südtirol nicht weit sein. Thorsten erklärt mir dann, das Südtirol zu Italien gehört. Aber es nutzt ihm nichts. Ich konnte Marie mit zwei Worten überreden „Trauttmansdorf, Sissi“. Da hatte Thorsten dann auch keine Argumente mehr.
Dann mal ins Auto gestiegen und uns auf den Weg nach Italien gemacht. Wir fahren zwischen den Bergen entlang. Direkt nach der Grenze bei Reschen, kommen wir an einem wunderschönen See vorbei. Eine tolle Aussicht hier. Der türkise See, die grüne Wiese und die Berge sogar mit Schnee.
Viel Zeit haben wir aber nicht. Müssen ja noch ein wenig weiterfahren.
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Dann sind wir endlich an dem Schloss angekommen. Schon vom Parkplatz aus haben wir einen tollen Blick auf das Schloss. Leider erfahren wir schon an der Kasse, das wir heute nicht so viel Zeit haben. Der Schlosspark und das Schloss schließen heute früher wegen einer Veranstaltung. Das heißt für uns doch nur, dass wir uns beeilen müssen, um alles sehen zu können. Im Schloss ist auch ein Museum für Tourismus mit dem Namen „Touriseum“. Dabei kommen wir auch durch die Räume, wo Sisi bei Ihrem Kuraufenthalt gewohnt hat. Wobei es Ihr wohl so gut gefallen hatte, das sie auch öfters zusammen mit Kaiser Franz hier war.
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Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff haben eine Fläche von 12 Hecktar. Da können wir uns nicht alles komplett ansehen, sondern müssen uns von einem Highlight zum anderen bewegen. Am wichtigsten ist natürlich die Büste von Sissi. Auf dem Weg dahin, kommen wir an wunderschönen Wasserfällen vorbei. Auch Blumen, welche in unterschiedlichsten Farben blühen, dekorieren den schön angelegten Garten. Dabei merke ich gar nicht, das es schon die ganze Zeit nach oben geht. Aber dann haben wir eine beeindruckende Aussicht über den Garten und das Schloss. Von hier aus sehe ich auch einen kleinen Teich. Da möchte ich auch noch hin. Hoffe wir schaffen das Zeitlich noch. Da wir schon bald den Park verlassen müssen.
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Auch der schönste Ausflug ist leider irgendwann zu Ende und so machen wir uns wieder auf den Weg zurück nach Fließ, zu unserem Schloss. Aber nicht ohne vorher an der Grenze zu halten.
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Schloss Landeck

Nach den letzten beiden Tagen ohne Schloss, muss ich doch mal schauen, was es hier so in der Gegend gibt. Also einfach mal ins nahegelegene Dorf. Da gibt es eine Touristeninformation mit Plänen aus der Region. Nicht weit von hier liegt die Stadt Landeck. Da gibt es das gleichnamige Schloss. Wir müssen nur den Schildern folgen. Schon das erste Schild zeigt uns den Weg in die richtige Richtung. Es sind nur 2 Stunden Wanderung. Dafür müssen wir nur einen Teil der Via Claudia Augusta, einer alten römischen Staatsstraße, entlanggehen. Ich frage mich, wie sich die Römer auf diesen Straßen mit ihren Handelswagen fortbewegt haben.
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Nach gut 2 Stunden kommen wir dann an den Stadtrand von Landeck. Dazu noch direkt an die Seite, wo auch das Schloss ist, das direkt vor uns erscheint. In dem Schloss befindet sich auch ein Museum, welches die Geschichte der Region zeigt. Ich erfahre viel über Tirol und die schweren Lebensbedingungen, die damals in den Bergregionen geherrscht haben. Bevor es wieder zurück zu unserem Schloss geht, gönnen wir uns noch eine kleine Stärkung. Aber viel Zeit haben wir dann nicht und müssen die Pläne ändern. Wir wandern doch nicht weiter, sondern suchen lieber eine Bushaltestelle, wo wir trocken zurückkommen. Die ersten Tropfen machen sich schon bemerkbar und der Himmel sieht nicht so aus, als ob es nur ein Schauer ist. Wenn wir wieder zurück sind, werde ich mal schauen, welche besonderen Schlösser es in der Nähe noch so gibt.
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Enttäuschung auf dem Venet

Nachdem ich ja schon die Aussicht bei der Zammer Alm so toll war, dachte ich mir, dass es heute noch weiter auf den Berg hinaufgehen soll. Die Zammer Alm ist ja schon auf 1750m. Da sollte ich doch von der Bergstation auf dem Krahberg, eine noch schönere Aussicht haben, auf 2200m.
Mit dem Bus geht es als erstes nach Zams. Da ist die Venetbahn, die jede halbe Stunde den Berg rauffährt. Die nächste Gondel steht auch schon bereit. Schnell noch ein Ticket geholt. Dann direkt rein. Je höher wir kommen, desto schlechter wird die Sicht. Oben angekommen springe ich aus der Gondel raus und schaue mich auf dem Berg um. Ich kann kaum was sehen. Überall nur Wolken um mich herum.
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Wenn ich schon hier oben bin, schaue ich auch mal, wohin man von hier aus wandern kann. Auf dem Wanderwegweiser ist der Weg nach Fließ ausgezeichnet. Mit 3 Stunden sollte es doch eine schöne Wanderung werden. Beunruhigend ist nur, dass der Weg genau auf die Wolken zu zeigt. Der Wanderweg ist durch die rot-weiße Flagge von Österreich gekennzeichnet und somit gut erkennbar. Ich bin froh, das zwischendurch immer wieder der Weg gekennzeichnet ist. Nicht das ich mich in dem Nebel noch verlaufe.
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Nach einiger Zeit kommen wir dann auch bei unserer ersten Zwischenstation an. Die Goglesalm. Die Sicht ist immer noch komplett vernebelt. Zu meiner Verwunderung geht der Wanderweg jetzt mitten durch eine Kuhweide. Aber die Kühe scheinen es schon gewohnt zu sein. Die beachten mich gar nicht.
Die Wanderung geht weiter und nach einer Zeit ist da ein Schild was mich neugierig macht. Hier in der Gegend gibt es einen Moorlehrpfad. Da möchte ich hin. Wir verlassen den Hauptwanderweg und folgen der Beschilderung einen kleineren Pfad entlang. Hier ist alles so Nass und Matschig. Man könnte fast meinen, dass ich schon mitten im Moor bin.
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Aber zum Glück kommen wir dann doch an die befestigten Wege, welche durch das Moor und die dazugehörigen Informationstafeln. Die Tafeln erklären alles Interessante zu dem Moor und dem Torfgebiet. Wir folgen dem Lehrpfad auf den schön angelegten Holzstegen, die mitten durch das Moorgebiet führen. Kurz vor Ende des Rundweges entdecke ich dann aber auch noch einen großen Holzturm. Von dem hat man eine tolle Aussicht über das ganze Moorgebiet. Jetzt aber wieder auf den Weg zu unserem Schloss. Nicht das es noch dunkel wird und wir uns in den Bergen verlaufen.
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Wanderung zur Kronburg

Nach einer wunderschönen Nacht im Schloss, muss ich doch auch mal schauen, was es hier in der Gegend gibt. Auf der Fahrt zum Schloss Biedenegg habe ich eine alte Burg auf einem Berg gesehen. Da möchte ich jetzt gerne hin. Marie schaut auf eine Karte und sagt, dass es sich um die Kronburg handelt und die nicht so weit weg ist von hier.
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Dann mal den Wanderrucksack gepackt und uns auf den Weg gemacht. Wir gehen eine ganze Zeit in die Richtung, wo wir die Burg gesehen hatten, können die aber nicht so richtig sehen. Da kommt mir eine Idee. Ich sehe das Schild von einem Lift, der uns auf den Berg bringen kann. Von da aus sollten wir die Burg doch sehen können. Thorsten und Marie fanden das auch eine gute Idee. So sitzen wir auch schon kurze Zeit später in dem Lift und fahren den Berg nach oben. Schon während unserer Fahrt kann ich die Burg erblicken. Jetzt haben wir wenigstens schon mal eine Richtung, wo wir hin müssen. Es geht aber dann doch noch einiges nach oben und ich verliere die Burg doch wieder aus den Augen.
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Von hier oben haben wir eine tolle Aussicht, aber die Burg kann ich von hier aus nicht sehen. Zum Glück ist hier aber ein Wegweiser, der in die Richtung zeigt. Nur 1¾ Stunden. Da sind wir dann wohl doch ein wenig mehr am Ziel vorbei als wir dachten. Aber wenigstens geht es von jetzt an nur noch Berg ab. Auf unserem Weg kommen wir auch an einem kleinen Bach vorbei. Dort machen wir erstmal eine Rast, um die Füße ins kühle Nass zu halten.
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Wir kommen unserem Ziel immer näher. Ich kann die Burg sogar schon sehen. Wir sind schon auf gleicher Höhe. Jetzt nur noch rüber. Aber wir gehen den Berg noch ein Stück runter, bis wir zu ein paar Häusern kommen. Von da ist es aber nicht mehr weit. Nur ein kleiner Berg liegt vor uns. Der Weg zu der Burg ist steil und anstrengend. Ich bin ganz schön aus der Puste, als ich die Steine und Wurzeln hochklettere. Wir kommen an eine kleine Vorburg und gehen vorbei an einigen Mauern, die wohl auch mal zu der Burganlage dazugehört haben müssen. Von hier aus kann man zu jeder Seite den Berg runterschauen. Die gut erhaltene Burgruine ist ganz oben auf dem Berg. Interessiert schaue ich mir die alten Gemäuer an, bevor es wieder zurück zu „unserem“ Schloss geht.
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Schloss Biedenegg

Nach den tollen Königsschlössern bin ich mal gespannt, wie Thorsten und Marie das noch steigern möchten.  Wir sind auf dem Weg zu unserer Unterkunft in Österreich. Da werden wir dann eine ganze Woche verbringen. Wir fahren durch tiefe Täler an großen Bergen vorbei. Nach einer gefühlten Ewigkeit fahren wir dann einen Berg hoch. Immer höher schlängelt sich die Straße den Berg hinauf. Wir kommen zu einer kleinen Ortschaft. Aber das scheint nicht unser Ziel zu sein. Es geht noch ein wenig weiter hoch. Dann kommt unser Ziel. Thorsten sagt noch, dass ich jetzt jeden Tag ein Schloss sehen werde. Ich staune nicht schlecht, als ich die Unterkunft sehe. Wir übernachten in einem richtigen Schloss. Wir sind bei Schloss Biedenegg angekommen.
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In der Eingangshalle sieht man die massiven Mauern. Thorsten und Marie erledigen die Formalitäten. Ich schaue mir in der Zeit schon mal alles genau an. Wir müssen die Holztreppen bis ganz nach oben gehen. Unsere Wohnung in dem Schloss ist ganz oben in der 2. Etage. Leider dürfen wir nicht in den Turm raufgehen. Aber auch von unseren Zimmern haben wir einen tollen Blick auf die Berge und runter in das Dorf. Langsam wird es auch wieder dunkel. Dann mal schnell ins Bett. Meine erste Nacht in einem Schloss genießen.
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Königsschlösser Teil 2

Nach den beiden Königsschlössern wusste ich nicht, wie denn die Schlössertour weitergehen kann. Schon am nächsten Tag waren wir wieder unterwegs zum nächsten Schloss und auch diesmal war es ein Schloss von Ludwig II. Es ging zum Schloss Linderhof.

Auf dem Weg zum Schloss gehen wir durch den großen Schlosspark und kommen an einem Haus vorbei, das nicht so richtig hier her zu passen scheint. Es sieht mehr so aus, als ob es aus 1000 und einer Nacht entsprungen ist. Marie schaut auf einen Plan und erklärt mir, dass es sich um das Marokkanische Haus handelt, welches König Ludwig auf der Weltausstellung in Paris gesehen hat. Es ihm so sehr gefallen hat, dass er es da gekauft hat und in seinem Schlosspark aufbauen ließ.
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Wir gehen weiter und sehen nach kurzer Zeit dann das eigentliche Schloss. Schon von außen erkennt man, wie schön es von innen aussehen muss. Leider darf ich auch hier nicht im Schloss fotografieren.
Im Inneren ist alles prunkvoll dekoriert. Jeder Raum ist überfüllt von Verzierungen und Besonderheiten. Ein Raum schöner und eindrucksvoller als der Andere. Ein riesengroßes Schlafzimmer mit einem riesigen Kronleuchter und alles überall mit Gold verziert.
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Weiter geht es durch den wunderschön gestalteten Schlossgarten. Vorbei an goldglänzenden Springbrunnen. Wir gehen zur Venusgrotte. Eine der größten, künstlichen Grotten. Hier hat König Ludwig auch schon eine der ersten elektrischen Beleuchtungen einbauen lassen, für seine privaten Theater Aufführungen.
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Auf unserem weiteren Weg durch den Schlosspark kommen wir dann zum Venustempel. Von hier haben wir einen tollen Blick auf das Schloss und den großen Brunnen.
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Viel Zeit habe ich dann aber nicht mehr, denn Thorsten meint, dass wir los müssen zu unserer nächsten Station. Wir übernachten in einem ganz besonderen Gebäude. Da bin ich aber mal gespannt wo wir hinfahren.